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03. Februar 2020: Verstärkung für unsere Arbeitsgruppe

Wir begrüßen die zwei Neuzugänge Elisa Schmidt und Alexander Seliger in unserem Team.

Die Beiden arbeiten seit Kurzem am Institut und werden sich in den nächsten Monaten mit dem Thema nachhaltige Landnutzung in der Region Greifswald beschäftigen. Ziel ist die Erarbeitung eines Konzepts zu umweltverträglicheren Nutzungsformen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Buchenwald im NSG Eldena (Foto: Elisa Schmidt)

03. Februar 2020: Artikel zum Ergrünen der Artis

Die Pflanzen arktischer Gebiete reagieren auf ansteigende Sommertemperaturen. Da der Schnee früher schmilzt, beginnen die Pflanzen im Frühjahr eher zu wachsen. Tundra-Vegetation breitet sich in neue Gebiete aus und die Pflanzen wachsen auch höher – das sogenannte „Ergrünen der Arktis“. Ein 40-köpfiges internationales Forschungsteam von 36 Institutionen, unter anderem der Universität Greifswald und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, hat mit Hilfe moderner Technik herausgefunden, dass die Ursachen für diese Prozesse komplexer und variabler sind, als bislang angenommen. Die Ergebnisse werden im Artikel „Complexity revealed in the greening of the Arctic“ der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature Climate Change“ vorgestellt.

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Strauchtundra auf Grönland (Foto: Martin Wilmking)

16. Januar 2020: Artikel zum Einfluss des Klimawandels auf Bäume im Ostseeraum

Unsere Wälder wachsen unter dem Einfluss des Klimawandels langsamer. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungskonsortium unter Greifswalder Leitung, das Daten von über 300 Waldstandorten auswertete. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Global Change Biology publiziert.

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Kiefernwälder am Ostseestrand (Foto: Karolina Janecka)

19. Dezember 2019: Neues Projekt - Holzfunde aus dem Mittelalter helfen, unsere Wälder an den Klimawandel anzupassen

Forstwissenschaftler, Förster, Landschaftsökologen und Archäologen forschen gemeinsam für den Klimaschutz.

Bis Ende 2022 werden Daten archäologischer Hölzer in einem Klima- und Vegetationsarchiv erfasst, strukturiert und ausgewertet. Die Daten werden helfen, die heutigen Wälder besser an den Klimawandel anzupassen. Das Projekt „ArchaeoForest – Mittelalterliche Waldzusammensetzung als Basis forstwirtschaftlicher Anpassungen an den Klimawandel“ wird von der Arbeitsgruppe um Prof. Martin Wilmking und Dr. Tobias Scharnweber vom Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald zusammen mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen und dem Staatsbetrieb Sachsenforst realisiert.

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Ostsee-Zeitung: Artikel vom 25.01.2020 (kostenpflichtig)

Mittelalterliche Tannenprobe (Foto: Tobias Scharnweber)

Oktober 2019: Preis für das beste Poster

Julien Léon Bota und Prof. Martin Wilmking haben auf der Konferenz UPtoDATE: Hochschullehre im digitalen Zeitalter den Preis für das beste Poster gewonnen. Das beste Poster wurde durch das Publikum direkt während der Abschlussveranstaltung online mit Hilfe von tweedback gewählt. Thema des Posters war das „Flipped classroom“ Konzept: Flip it! Von „umgedrehter Vorlesung“ zur „alternativen Prüfungsform“

16.-20. Oktober 2019: 9. Humboldt-Preisträgerforum in Bonn

Prof. Martin Wilmking, Dr. Alba Anadon-Rosell und Dr. Mario Trouillier waren Teilnehmer des 9. Humboldt-Preisträgerforum in Bonn. Forscher aus aller Welt, Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Alexander von Humboldt-Stiftung, nahmen an der Tagung teil, die sich mit den "Humboldtianischen Wissenschaften" wie Geologie, Anthropologie, Ökologie und Evolution beschäftigte. In diesem Jahr jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag von Alexander von Humboldt. Im Mittelpunkt des Treffens standen wissenschaftliche Vorträge herausragender Forscher, aber das Forum bot auch viele Möglichkeiten zum Netzwerken. Ein Highlight war der Abendvortrag der Autorin Andrea Wulfs im Kammermusiksaal des Beethovenhauses, die das Buch "The Invention of Nature", eine vielfach ausgezeichneten Biographie Alexander von Humboldts, vorstellte. Während Martin Mitglied des wissenschaftlichen Organisationskomitees war, präsentierten Alba und Mario ihre jüngsten Arbeiten als wissenschaftliche Poster.

Foto: E. Aufderheide

September 2019: Lehrpreise 2019

Auch 2019 hat die Universität Greifswald wieder Exzellente Lehrpersonen ausgezeichnet! Neben Frau Prof. Dr. Cordelia Heß (Historisches Institut) und Herrn Prof. Dr. Roland Rosenstock (Theologische Fakultät) wurde die jeweils mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung auch an Prof. Martin Wilmking verliehen!  Er erhielt den Lehrpreis In der Kategorie "Innovatives Prüfen":

www.uni-greifswald.de/studium/ansprechpartner/qualitaet-in-studium-und-lehre/integrierte-qualitaetssicherung/preise-fuer-hervorragende-lehre/lehrpreise-2019/

24. und 25. September 2019: Sendungen auf NDR 1 Radio MV

Am Dienstag dem 24. und Mittwoch dem 25. September liefen auf NDR 1 Radio MV im Programm "Forum aktuell" Sendungen zu den Themen "Problempatient Wald" und "Die Folgen des Klimawandels" in deren Rahmen u.a. Interviews mit Martin Wimking geführt und gesendet wurden.

Die Sendung vom 25. September ist verfügbar unter: https://mediandr-a.akamaihd.net/download/podcasts/podcast4432/AU-20190925-1637-1900.mp3

8. Juli 2019: Die „Posterpräsentation“ als alternative Prüfungsform

Die moderne Lehr- und Lernforschung stellt die klassische Frontalvorlesung, welche auf reine Wissensvermittlung zielt, zunehmend in Frage. Gerade in polyvalenten Lehrveranstaltungen verhindert diese dozierenden-zentrierte Lehrform individuelles Lernen und erschwert forschendes Lernen. Prof. Martin Wilmking und die Studierenden des Moduls „Climate Change“ zeigen, wie sich polyvalente Lehre als umgedrehte Vorlesung (flipped classroom) mit einer alternativen Prüfungsmethode, welche forschendes Lernen begünstigt, verbinden lässt.

20. Juni 2019: Humboldt-Forschungsstipendium

Dr. Alba Anadon-Rosell hat ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden erhalten. Sie wird für zwei Jahre von Prof. Dr. Martin Wilmking und seinem Team in der Arbeitsgruppe „Landschaftsökologie und Ökosystemdynamik“ am Institut für Botanik und Landschaftsökologie betreut. Alba Anadon-Rosell kommt aus Barcelona, Spanien, und beschäftigt sich mit der phänotypischen Plastizität klonaler Sträucher in Tundra-Ökosystemen.

zur Pressemitteilung der Uni

Foto: Magnus Schult

21. Februar 2019: Neue Studie rechnet Düngeeffekt aus Klimarekonstruktionen heraus

Ende Februar erschien in Scientific Reports der Artikel "Removing the no-analogue bias in modern accelerated tree growth leads to stronger medieval drought" vonTobias Scharnweber und weiteren Mitgliedern unserer Arbeitsgruppe.

Mehr Info unter:

https://www.spektrum.de/news/der-duerre-sommer-2018-war-nicht-ungewoehnlich/1627190

https://idw-online.de/en/news711107 (in Englisch)

20. Februar 2019: Neues Projekt zur Digitalisierung in der Forschung

Das Landesexzellenzprogramm MV "Digitalisierung in der Forschung" fördert das Konsortium DIG-IT! Digitalisierung natürlicher Komplexität zur Lösung gesellschaftlich relevanter ökologischer Probleme“ unter Leitung von Prof. Martin Wilmking. In den kommenden 3 Jahren stehen den Forschern 2 Mio Euro zur Verfügung, um einen methodischen Werkzeugkasten zu entwickeln, der ökologische Bild- und Audiodaten mit Hilfe von machine learning Techniken (deep convolutional neural networks) eigenständig erfassen und kategorisieren kann. Partner sind das Fraunhofer Institut für Grafische Datenverarbeitung Rostock (Prof. Uwe von Lukas), die Biomathematik (Prof. Mareike Fischer) und Arbeitsgruppen des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie (Profs. Joosten, Kreyling, Wilmking) und des Zoologischen Instituts und Museum (Prof. Gerald Kerth).

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=147325&processor=processor.sa.pressemitteilung