September 2017: Preis für die beste Präsentation für Jelena Lange

Jelena hat bei der diesjährigen EURODENDRO Tagung in Estland den Preis für die beste Präsentation ihres Vortrages „Micro-site conditions and growing season water availability significantly affect climate signals of Scots pine at its northern distribution limits“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

September 2017: Posterpreis für Roberto Cruz-Garcia

Bei der diesjährigen EURODENDRO Tagung in Estland hat Roberto den Posterpreis in der Kategorie: „Beste Poster“ gewonnen. Sein Poster „Climate sensitivity of beech and oak stands in a coastal forest in northeastern Germany affected by their management regime“ zeigte erste Ergebnisse seiner Promotion im Rahmen des FOMOSY-KK Projektes. Herzlichen Glückwunsch!

18. September 2017: Dr. Marina Gurskaya zu Gast

Dr. Marina Gurskaya von der Russischen Akademie der Wissenschaften Jekaterinburg, Russland, ist wieder in unserer Arbeitsgruppe zu Gast. Sie wird bis Dezember bleiben und gemeinsam mit Mitgliedern der AG an Rekonstruktionen mit Pinus sylvestris in Eurasien arbeiten. Willkommen zurück!

1. Juli 2017: Neue Mitarbeiterin

Dr. Jill Harvey aus Canada hat am 1. Juli ihre Arbeit im Projekt BaltRap aufgenommen. In den nächsten zwei Jahren wird Jill sich mit der Rekonstruktion der holozänen Klimageschichte des südlichen baltischen Raumes beschäftigen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Zeiten rapiden Wandels gelegt werden, wie z.B. in den letzten Dekaden oder zum Ende des mittelalterlichen Wärmeoptimums. Jill ist mit ihrem Mann Brandan und ihrer Tochter Marina plus Hund Neko nach Greifswald gezogen – Herzlich willkommen!

März 2017: DAAD Doktoranden-Stipendium für Karolina Janecka

Karolina Janecka hat ein Vollstipendium des DAAD zur Anfertigung ihrer Promotion in unserer AG gewonnen. Ihr Projekt Effect of soil conditions on pine growth in the Baltic Sea region and its relevance for paleoclimatic reconstructions beginnt Anfang 2018. Damit wird Karolina zum Netzwerk BaltRap beitragen. Herzlichen Glückwunsch!

Januar 2017: WETSCAPES-Verbundprojekt startet

Im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern startet ab Januar 2017 das Verbundforschungsvorhaben WETSCAPES der Universitäten Greifswald und Rostock zu Stoffumsetzungsprozessen an Moor- und Küstenstandorten. Das Projekt wird über einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monaten mit ca. 5 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Moor- und Küstenstandorte sind mit 13% der Fläche ein prägendes Element der Landschaften und damit der Landnutzung in Mecklenburg-Vorpommern (MV). Sie tragen in Abhängigkeit von Wasser- und Landmanagement weit mehr als andere Ökosysteme zum Klima- und Gewässerschutz bei. Ziel von WETSCAPES ist es, wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige, schonende Bewirtschaftung degradierter und dann wiedervernässter Standorte zu erarbeiten. WETSCAPES bildet die Grundlage einer landesweiten, international einflussreichen Forschungs- und Entwicklungsstruktur im Themenkomplex Primärproduktion, Stoffumsetzungen und -verlagerung, Gasaustausch und Torfbildung an Moor-, Feucht- und Küstenstandorten. Die AG Landschaftsökologie & Ökosystemdynamik arbeitet in dem Forschungsverbund vor allem an Fragen der Biomasseentwicklung in Erlenbrüchen in Abhängigkeit von Standortsparametern wie etwa Grundwasserständen.

Detaillierte Wachstumsmodelle welche die Produktivität von Erlenbeständen in Abhängigkeit von Bodenfeuchte und Nährkraftstufe abbilden, werden mit den Ergebnissen des  WETSCAPES-Verbundes zu Torfbildung und Stoffbilanzen verknüpft, um so Gesamttreibhausgasbilanzen in Abhängigleit von den genannten Standortsparametern erstellen zu können. Physiologische Schwellenwerte der Toleranz der Erle gegenüber starken, dauerhaften Wasserstandsänderungen werden identifiziert. Mögliche Ertragseinbußen für die forstlichen Hauptbaumarten Kiefer, Buche, Eiche aufgrund höherer Grundwasserstände nach Wiedervernässungen werden quantifiziert. Dendrochemische und holzanatomische Ergebnisse helfen im Gesamtverbund den Prozess der Verdrängungstorfbildung in Bruchwäldern zu verstehen. Wichtige neue Erkenntnisse zu Emissionspfaden von Treibhausgasen (diffusiver vs. aktiver Tansport durch Bäume) in wiedervernässten und entwässerten Mooren sind zu erwarten.